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Hofanlage

Diele

Backen

Folklore

Vorgeschichte

Der Gedanke, einen Heimatverein zu gründen, war bereits vor über hundert Jahren in der damaligen Altgemeinde Grasberg ein aktuelles Thema. Nachdem Diedrich Speckmann hier in Grasberg am 14. Dezember 1902 in sein Amt als Pastor eingeführt wurde, kam es auf sein Wirken hin bereits im März 1903 zur Gründung eines „Verein Moorheimat“. Diesem Verein lag es daran, unter anderem eine Sammlung urgeschichtlicher Gegenstände aufzubauen, die beim Torfstechen zutage befördert wurden. Dazu richtete der Verein auf der leerstehenden Diele des sogenannten alten Pfarrhauses ein Museum ein. Neben seinem kirchlichen Dienst begann Diedrich Speckmann sich auch der Schriftstellerei zu widmen, die ihm nach wenigen Jahren soviel einbrachte, um davon den Lebensunterhalt zu bestreiten. Den Dienst des Pastors gab er auf, verzog 1908 zunächst kurze Zeit nach Bremen und dann ins benachbarte Fischerhude. Der Verein löste sich allmählich auf. Spätestens seit dem Neubau des Pfarrhauses im Jahr 1910 ist der Verbleib der Sammlung unbekannt. Im Januar1958 wurde die „Vereinigung Moorheimat“ gegründet, in der Lehrer i. R. Johann Fahrenholz aus Grasberg den Vorsitz übernahm. Dieser Verein hat nur ganz wenige Jahre bestanden. Lag das Problem an den damals noch selbstständigen Gemeinden? Die politische Gebietsreform vom 1. März 1974 bot eine gute Grundlage, einen Heimatverein zu gründen. Dieser Verein, der sich auf das jetzige Einzugsgebiet der Gemeinde Grasberg erstreckt, hatte unter anderem auch zum Ziel, die neue dörfliche Gemeinschaft zu festigen und durch gemeinsame Veranstaltungen zu erhalten. Bevor es jedoch zur Gründung kam, bedurfte es einer gründlichen Vorarbeit. Durch vorab erfolgte Zusammenkünfte wurden die noch sehr verschiedenen Ansichten ausgelotet. Es sollte ein Verein sein, der alle Generationen in sich vereinigte. Während es der einen Seite daran lag, einen Verein im Sinne einer Dorfgemeinschaft zu gründen, ging es andererseits um das Andenken des Moorkolonisators Jürgen Christian Findorff, der in allen Dörfern der Gemeinde Grasberg sein Wirken hinterlassen hat.

Der Findorff-Heimatverein Grasberg e. V. in seiner 40-jährigen Geschichte.

Die politische Gebietsreform vom 1. März 1974 bot eine gute Grundlage, einen Heimatverein zu gründen. Dieser Verein, der sich auf das jetzige Einzugsgebiet der Gemeinde Grasberg erstreckt, hatte unter anderem auch zum Ziel, die neue dörfliche Gemeinschaft zu festigen und durch gemeinsame Veranstaltungen zu erhalten. Bevor es jedoch zur Gründung kam, bedurfte es einer gründlichen Vorarbeit. Durch vorab erfolgte Zusammenkünfte wurden die noch sehr verschiedenen Ansichten ausgelotet. Es sollte ein Verein sein, der alle Generationen in sich vereinigte. Während es der einen Seite daran lag, einen Verein im Sinne einer Dorfgemeinschaft zu gründen, ging es andererseits um das Andenken des Moorkolonisators Jürgen Christian Findorff, der in allen Dörfern der Gemeinde Grasberg sein Wirken hinterlassen hat. Somit hatten sich am Donnerstag, den 11. Juli 1974 rund 50 Interessenten im Lokal Grasberger Hof zur Gründung des „Findorff-Heimatvereins Grasberg e. V“ eingefunden. (Gegenwärtig gehören diesem Verein über 350 Mitglieder an).

Heiraten auf dem Findorffhof

Standesamtlich Heiraten auf dem Findorffhof.

Viele Brautpaare aus Nah und Fern nehmen das Angebot der Gemeinde Grasberg in Anspruch, das Bauernhaus auch als Standesamt zu nutzen.
Auskunft dazu erteilt das Standesamt Worpswede, Bauernreihe 1, 27726 Worpswede,
Tel. 04792 312-15 und der Vorstand des Heimatvereins Hilde Bibelhausen 04208 1244

Der Brand des Bauernhauses 1994

Grasberg. Ein Fall, woran man nicht einmal im Traum dachte, trat am Abend des 13. August 1994 mit aller Härte ein: Das Bauernhaus des Findorffhofes stand in hellen Flammen, die kilometerweit sichtbar waren! (Fotos hier) Eigentlich möchte man dieses Ereignis nicht wieder in Erinnerung rufen, denn es bedurfte bei manchen betroffenen Menschen damals Monate, teilweise Jahre, bis sich die Schwere dieses Verlustes wieder gelegt hatte. Die Ermittlungen der Kripo Osterholz hatten ergeben, dass das Feuer durch vorsätzliche Brandstiftung gelegt wurde.